Hier erst einmal - als kleiner Nachtrag zu meinen Zweifeln im letzten Artikel - etwas, was mir irgendwie wieder Mut gemacht hat: This is what 2.0 means im Blog “Indexed” ( von Jessica Hagy). Da finde ich: kurz und gut einfach auf den Punkt gebracht!
Die Lektion 13(!): Bewegte Bilder von lernen 2.0 ist sehr spannend. Es gibt viel zu entdecken. Mehr Zeit müsste man haben! Schon allein das Kapitel “Entdeckungsressourcen”, mit all den Tipps, Videos über/mit/von Bibliotheken! Puh!
YouTube kenne ich schon länger - gefällt mir sehr gut. Man findet zu allen Bereichen, die man sich nur vorstellen kann, etwas Interessantes. Auch hier gilt: damit kann man sich ewig beschäftigen …
sevenload finde ich nicht so toll. Ich werde dauernd aufgefordert, den Adobe flash player 9 zu installieren. Will ich aber nicht!
Natürlich reizt mich besonders die “Optionale Aufgabe” in der Lektion. Also hier ein etwas “schräges” Video mit Bibliotheksbezug:
Woran kann ich hier erkennen, ob ich das Video ohne Probleme einbinden darf? Das ist mir immer noch nicht so richtig klar.
Aber warum jetzt ausgerechnet Conan? Nein, nicht wegen zu spät zurückgegebener Bücher (Peanuts..), sondern weil bei uns in der Bibliothek in letzter Zeit Fälle von Vandalismus auftreten, die einen schon wütend machen können. Da wäre so ein Typ wie Conan manchmal ganz angebracht …
Ehe ich mich gleich auf die Lektion 13 von lernen 2.0 stürzen werde, will ich doch noch etwas zum Thema “Wiki” loswerden. Durch das Anschauen von Wikis generell und dem Test-Wiki sind einige Zweifel entstanden bei mir.
Zitate:
Ein Wiki ist eine kollaborative Webseite und ein Werkzeug, das den Benutzern oder dem Autor ermöglicht, leicht Inhalte hinzuzufügen, zu löschen und zu bearbeiten.
Blogs, Wikis und Foren eignen sich besonders, um die „kollektive Intelligenz“ eines Unternehmens zu nutzen. Der Nutzen dieser Tools liegt in der Partizipation der Anwender. Nur wenn alle Beteiligten sich aktiv einbringen wollen und ihr Wissen miteinander teilen, kann das Potenzial auch ausgeschöpft werden. Dies setzt eine Unternehmenskultur voraus, in der Offenheit und transparente Prozesse gefördert werden und jeder Einzelne bereit ist, sein Wissen den anderen verfügbar zu machen - auf allen Hierarchieebenen.
Das beschreibt alles einen Idealzustand, denke ich. Zusammenarbeit ist bei Wikis usw. ein großes Thema. Aber entsteht nur durch die Möglichkeiten, die der/die Einzelne hat, schon Zusammenarbeit? Ist so ein Wiki nicht auch eine großartige Chance, “andere” mal machen zu lassen? Jede/jeder findet es ja ganz toll, sich einbringen zu können. Theoretisch … ABER …
Bildet irgendwie eine Fortsetzung zu einem älteren Artikel von mir ( Ab 40 hoffnungslos? ). Also, die Hoffnung nicht aufgeben, sondern stetig weiter lernen!
Bookmarklet und Snip! im Browser eingerichtet. Beide ausprobiert (siehe unten)
Übung: Bookmarklet
Jedes Wiki verfügt über die die Funktion Letzte Änderungen bzw. recent changes. Damit kann man sich schnell über die Aktualität eines Wikis informieren.
Lektion 10: Wikis, der erste Teil « Lernen 2.0[lernen20_wordpress_com]
Nun darf ich noch darüber schreiben … Ich finde Bookmarklets und Snip! recht gut. Einfache und effektive Dienste. Die Demonstration, d.h. der Screencast, der die Nutzung des Ganzen erklärt hat in der Lektion von lernen 2.0, ist sehr gut. Er erleichterte das Verstehen und das Nachvollziehen sehr. Ich wünschte, man würde im täglichen Arbeitsleben öfter Einführungen/Erklärungen dieser Art finden!
So, jetzt belohne ich mich für die absolvierte Lernleistung mal selbst mit einer Tasse Kaffee :-)
Da ich die Online-Anwendungen erstmal ignoriert habe, hatte ich Zeit für andere Dinge. Natürlich aber in Verbindung mit lernen 2.0!
Ich habe mich bei WordPress ein wenig umgesehen und auch mal wieder im Track-Surfer gesucht. Dabei bin ich auf der Seite creativeTechs gelandet. Die bieten “free e-books” an. Eines davon (in der Liste die Nummer 13!! - Das mußte mir ja auffallen) hat den schönen Titel: The Zen of Blogging. Mal eine ganz andere Herangehensweise ans/Sicht aufs Bloggen …
In Lektion 12 von lernen 2.0 geht es um Online-Anwendungen. Seit diese Lektion draußen ist, überlege ich schon die ganze Zeit, was ich dazu bloggen soll. Soll ich überhaupt? Eine Aufgabe wurde ja nicht gestellt. Also eigentlich ….
Na gut, dann trotzdem: Online-Anwendungen sind eine sehr interessante Sache. Für den Gebrauch in Büros allerdings würde ich auch sehr skeptisch sein. In der Lektion, unter “Kehrseite der Medaille”, wurden bereits Gründe dafür erwähnt.
Privat finde ich die Online-Anwendungen ganz prima. Ich spare Zeit und Geld beim Gebrauch - und kann von überall damit arbeiten. Die ständige Anmelderei (möglichst bei jedem Dienst mit einem anderen Passwort - Datensicherheit!!!) ist aber nervend. Da brauche ich dann wieder einen Dienst, der die Paßwörter verwaltet …;-)
Also, ich lasse die Online-Anwendungen jetzt einfach so stehen und arbeite lieber noch ein bißchen im Test-Wiki. Mit den Wikis habe ich meinen Frieden auch noch nicht so wirklich gemacht. Ist vermutlich auch schwer, so etwas theoretisch oder “pseudo”praktisch (Test-Wiki) zu bearbeiten …
Oder ist ein Verbundkatalog irgendwie nicht auch schon ein Wiki? Jeder kann mitarbeiten und alles korrigieren. Meinungen dazu bitte!
Ich habe die letzte Zeit brav weiter über Wikis nachgedacht und “geforscht”. Die “Diskussionen” in der Wiki-Seite scheinen tatsächlich eine Möglichkeit zu bieten, Kommentare zu schreiben. So habe ich diese jetzt jedenfalls im Test-Wiki genutzt.
Toll fand ich bei den Entdeckungsressourcen: “Wikis in plain English”. Da wurde ganz schnell klar, wozu man ein Wiki gebrauchen kann. Auf meinem “Arbeits”plan steht jetzt noch: “Using wikis to create online communities”. Ausgedruckt habe ich es schon. Ich lese immer noch nicht gern am Bildschirm …
Teil 2 des Kurses brachte dann allmählich die ersten Aha-Erlebnisse. Ich habe mich gleich auf die Entdeckungsaufgabe gestürzt und herumprobiert … Ergebnisse im Test-Wiki.
Da ich zwischendurch immer mal Zeit hatte, habe ich diese genutzt um andere gelernte Dinge zu vertiefen. WordPress und seine Geheimnisse zum Beispiel. Da habe ich mir mal den Blog Surfer angesehen. Interessant. Ich habe sofortl ein paar Blogs von MitstreiterInnen aus diesem Kurs “abonniert”. Bei Eingabe von The lonely librarian hatte ich dann gleich zwei Einträge. Puh, warum das?
Auflösung: Es gibt 2 lonely librarians! Einmal bei lernen 2.0: LonelyLibrarian, einmal at Robert Morris University: Thelonelylibrarian. Sollten die beiden nicht voneinander wissen? Tun sie es schon? Sind sie dann noch lonely????
Also jetzt die 10. Lektion von lernen 2.0: die Wikis. Ich bin noch bei den Entdeckungsressourcen und Entdeckungsaufgaben. Na gut, da gibt es ja einiges. Heute lief mir beiläufig das Erwerbungswiki vom Deutschen Bibliotheksverband über den Weg.
Neugierig habe ich mir auch die von mopumasi erwähnten Links angesehen. Schöne Sachen!
Besonders gereizt hat mich allerdings die Aufgabe für PraktikerInnen. Kellergeschoß und mopumasi hatten da ja schon eine nette Idee vorgegeben, ich bin dieser gerne gefolgt. Jetzt habe ich einen Artikel in einem Test-Wiki. Was haben dort die “Diskussionen” für eine Aufgabe? Eine Kommentarfunktion? Ich werde da mal nachforschen müssen.
Richtig klar ist mir auch nicht, wozu man eigentlich ein solches Wiki brauchen kann. Es ist interessant, okay. Reicht das? Es gibt so viele interessante Dinge auf der Welt… Na, ich habe ja noch Zeit, mich mit Wikis zu befassen. War ja erst Teil 1 der ganzen Sache.
Über meinen Feedreader (ja, einiges aus lernen 2.0 zeigt nachhaltige Folgen) bin ich heute auf 2 Artikel aufmerksam geworden, die ich sehr spannend fand: Artikel 1 beschäftigt sich mit dem Bloggen: “Verändern blogs das Leben?” (gefunden über Newsriver).
Nun, mich beschäftigt mein blog seit neuestem sehr und “nimmt” mir Zeit. Zeit, die ich vielleicht besser für das lesen von Nachrichten in der Art von Artikel 2 einsetzen könnte: Wie verändern neue Medien das Leben und die Bibliotheken?Corrupting young minds with books in the library (gefunden bei The Shifted Librarian). Spannend!
Am Donnerstag gab es bei lernen 2.0 ja nur!! die Aufforderung, mal ein Feedback zu geben. Zu dem Kurs. Habe ich prompt gemacht. Und mich auch gleich an die eigene Nase gefasst: mir vorgenommen, in Zukunft mal ab und zu einen Kommentar auf den Seiten anderer Blogger zu hinterlassen. Ich freue mich ja auch immer über Kommentare.
Durch die Kommentare hat man nicht ganz so den Eindruck, man könne -statt Bloggen - auch mit einem Baum reden. Obwohl: Letzteres soll ja auch helfen …
Also, heute nun zu dem Intermezzo von lernen 2.0. Ich versuche ja immer, brav meine “Hausaufgaben” zu machen”. Entdeckungsaufgaben: 1. Mein Blog ist noch nicht in der Biblioblogsuche enthalten. D.h. nicht so als ganzer Blog. Ein trackback von mir auf einen Artikel von Fobikom wird gefunden. Ich bin, ehrlich gesagt, auch gar nicht erpicht darauf, daß ich in irgendwelchen Blogübersichten lande. Das hier ist ein Test, mehr wird das auch nie.
2. Eine Suchanfrage in allen 3 Diensten zu stellen, führte - oh Überraschung! - zu 3 verschiedenen Ergebnissen. Toll. Wär ich alleine nie drauf gekommen …
Welcher Suchdienst war am nützlichsten?Biblioblogsuche ist sympatisch, weil es deutschsprachige Blogs beinhaltet. Bei Libworm finde ich die Möglichkeit, die Suche als Feed zu abonnieren sehr gut. Ich habe gleich, was ich interessant fand, bei Bloglines hinterlegt.
3. Bloggen Sie über Ihre Erfahrungen! Tue ich gerade …
Zusatzaufgabe: Sämtliche Begriffe werden bei Libworm beschrieben und erklärt. Das soll man reichen …
Was die Tags betrifft, so stimme ich doch sehr mopumasi zu. Zitat:
Wirklich hilfreich finde ich diese Art der Informationsvisualisierung allerdings nicht. Wen interessiert schon, ob ein Tag 100 oder 1000 Mal vergeben wurde? Die am häufigsten vergebenen (und diese Zuschreibung würde ich der Zuschreibung ‚populärsten’ immer vorziehen) sind stets solche von hoher Allgemeinheit und geringer Aussagekraft. Als Navigationsinstrumente und Suchfilter machen sie doch eigentlich nur Sinn, wenn man sie mit weiteren, nach Möglichkeit spezifischeren Tags kombiniert. Das muß ein System aber überhaupt erstmal zulassen… Und die spezifischen Tags sind natürlich die selten vergebenen, ergo die in der Social Software-Logik ‚unpopulären’. Aber gerade diese ‚Babytags’ (nicht meine Wortschöpfung) täten mich interessieren.
Ich finde es zum Beispiel sehr schade, daß auf den Blogseiten von wordpress laut eigener Aussage nur maximal 45 tags vergeben werden können. Die, die am häufigsten benutzt werden, zuerst. Alle meine kreativen “Einzelstücke” gehen völlig verloren. Das wären für mich persönlich aber oft die brauchbarsten tags … Da beißt sich irgendwie der Hund in den Schwanz. Sollte nicht gerade getaggt werden, um das Ganze so individuell wie möglich halten zu können? Und dann sortiert man wieder nach Häufigkeit? Hallo?